25. Todestag der Prinzessin: Fünf Irrtümer über Diana

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Sie galt als Königin der Herzen und wurde am Ende nur 36 Jahre alt: Zum 25. Mal jährt sich jetzt der Todestag von Prinzessin Diana. Am 31. August 1997 verunglückte sie im Auto in einem Tunnel in Paris, verfolgt, getrieben von Paparazzi, die der betrunkene Fahrer abzuschütteln versuchte.

Die tragischen Umstände ihres Todes verstärkten das positive Image Dianas. Bis heute ist sie Gesprächsthema bei allen Beobachtern der Royals. Aber einige Erzählungen halten sich hartnäckig, obwohl sie gar nicht stimmen. Fünf Irrtümer wollen wir aufklären.

Lady Di, so ihr Spitzname – ach nein, da geht es ja schon los.

Patricia Dreyer, DER SPIEGEL:
»Diana war eine geborene Lady Diana Spencer. Das war ihr Name bis zu ihrer Eheschließung. Und danach war sie Diana, Princess of Wales. Und nach ihrer Scheidung war sie nicht mehr Her Royal Highness Diana of Wales, sondern sie war dann nur noch Princess Diana. Deswegen ist diese Bezeichnung so irreführend. Lady ist eigenltich nicht mehr angemessen. Wenn man einfach schlicht Diana sagt, wie das die meisten Briten auch tun, kann man eigentlich nichts falsch machen.«

1996 ließen sich Diana und Prinz Charles nach 15 Ehejahren scheiden. Danach gab es andere Männer in ihrem Leben. Im Moment des tödlichen Unglücks saß der Unternehmer Dodi Al-Fayed mit Diana im Auto, die beiden führten eine Beziehung, auch er starb. Und Dodis Vater war anschließend bemüht, die Geschichte der großen Liebe zu erzählen. Eine Hochzeit hätte bevorgestanden.

Patricia Dreyer, DER SPIEGEL:
»Man muss aber sagen, dass, obwohl die beiden dieses Wochenende in Paris hatten und vorher auch schon einige Wochen ein Paar waren, dass Dodi in Dianas Leben nicht den großen Stellenwert hatte. Das war eher eine Art Sommerliebelei. Diana hat eine sehr intensive Beziehung gehabt zu einem pakistanisch-stämmigen Chirurgen, Hasnat Khan. Den wollte sie wirklich gerne heiraten, sie ist auch heimlich nach Pakistan gereist, um seine Familie kennenzulernen. Aber das hat sich dann zerschlagen, weil er sich vermutlich scheute, der Mann an der Seite der meistfotografierten Frau der Welt zu sein. Der Dodi war wahrscheinlich eher eine Art Rebound-Mensch. Aber ob daraus wirklich etwas auf lange Sicht entstanden wäre, das ist doch zweifelhaft.«

Eine weitere Erzählung, die Diana anhaftet, lautet: Sie war eine Frau des Volkes, war praktisch zufällig in dieses königliche Haus hineingeraten. Das aber ist weit weg von der Realität.

Patricia Dreyer, DER SPIEGEL:
»Sie war halt Lady Diana Spencer, sie kam aus einer der ältesten Adelsfamilien des Landes. Ihre Großmutter war Hofdame bei der Queen Mom. Mehr Establishment geht nicht. Was bei Diana neu war und was sie gut konnte und was den älteren Mitgliedern des Königshauses überhaupt nicht lag, war, auf Menschen aus anderen Schichten einfach zuzugehen. Sie hatte überhaupt keine Berührungsängste. Sie hat Leute angefasst, Leute in den Arm genommen, alte Menschen, junge Menschen, Kranke, Kinder. Und das war so neu. Das ist so Diana. Das war einfach eine Qualität, die sie hatte. Und deswegen entstand, glaube ich, das Gefühl: Das ist eine von uns.«

Zwei Personen werden immer wieder mit Diana verglichen, zunächst ihr ältester Sohn, Prinz William, hier bei der Hochzeit mit seiner Frau Kate. Der sei genau wie seine Mutter, heißt es immer wieder. Und tatsächlich ähneln sie sich in vielen Dingen, allein äußerlich. Aber in einem Kernpunkt unterscheiden sie sich sehr.

Patricia Dreyer, DER SPIEGEL:
»Was man nicht vergessen darf: William ist auch der Sohn des künftigen Königs Charles und ist halt ein Windsor durch und durch. Der sieht sich wirklich in der hehren Tradition des britischen Königshauses. Sein Ziel ist der Erhalt der Monarchie. Und das hat überhaupt nichts Revoluzzerhaftes oder das, was man Diana immer zuschreibt, also aufbegehrt zu haben gegen ihre Rolle. Sie habe sich von allem befreien wollen, was sie noch mit der Familie Windsor verband. Nichts könnte William natürlich ferner liegen.«

Es gibt eine zweite Person, die immer wieder mit Diana verglichen oder gar gleichgesetzt wird. Meghan, die Frau von Prinz Harry. Auch hier gibt es natürlich Parallelen: Meghan ist charismatisch, nahbar, und auch zwischen ihr und den Royals kam es zum Bruch. Aber die Schauspielerin kam ganz anders als Diana in die königliche Familie hinein – und sie verließ sie auch ganz anders.

Patricia Dreyer, DER SPIEGEL:
»Meghan war eine erwachsene Frau mit eigener Karriere, als sie Harry kennengelernt hat. Amerikanerin. Sie selber sagt, sie habe sich vorher nie fürs britische Königshaus interessiert, ob das jetzt so stimmt oder nicht. Das waren ganz andere Voraussetzungen bei Meghan, in diese Beziehung reinzugehen, das Leben in der Familie da wahrzunehmen. Das kann man wirklich kaum miteinander vergleichen. Und Meghan hat, meine ich, sehr bewusst die Entscheidung getroffen: Dieses royale Leben ist nichts für mich oder für uns. Und über Diana ist in der Beziehung entschieden worden. Sie hat, glaube ich, sich nur ungern verabschiedet von dieser Rolle, anders als Meghan, die wirklich raus wollte.«

So müssen viele Geschichten um Diana auch 25 Jahre nach ihrem Tod immer wieder geradegerückt werden. Klar ist trotzdem: Ihr Mythos lebt so oder so heute noch weiter.

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