Russland-Ukraine-News am Sonntag: Großflächige Stromausfälle in der Ostukraine

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Regionalwahlen in Russland: Erfolge für Kremlpartei zeichnen sich ab

19.57 Uhr: Bei den Regionalwahlen in Russland hat sich am Sonntagabend erwartungsgemäß ein breiter Erfolg für die Kremlpartei »Einiges Russland« abgezeichnet. In der Teilrepublik Burjatien am Baikalsee etwa oder in Swerdlowsk am Ural, wo Gouverneure gewählt wurden, lagen nach Auszählung der ersten Stimmen jeweils die bisherigen Amtsinhaber vorne, wie aus den Daten der zentralen Wahlkommission hervorging. Auch in der sibirischen Region Tomsk führte am Abend der Kandidat von »Einiges Russland«.

Die Wahlen in mehr als 80 russischen Regionen waren die ersten seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine Ende Februar – und sie waren überschattet von massiven Manipulationsvorwürfen. Die unabhängigen Wahlbeobachter der Organisation Golos listeten noch während des laufenden Urnengangs zahlreiche Anzeichen für Betrug auf. Schon vor den Wahlen war kritisiert worden, dass Oppositionelle, die sich offen gegen den Krieg im Nachbarland positionierten, gar nicht erst zur Abstimmung zugelassen wurden. Aus dem russischen Innenministerium hieß es hingegen, ernsthafte Verstöße seien bislang nicht registriert worden.

Putin und Macron sprechen über AKW Saporischschja

19.00 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben zur kritischen Lage am von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerk (AKW) Saporischschja telefoniert. Dabei wiesen sich die beiden Politiker gegenseitig die Schuld für das Sicherheitsrisiko zu, wie aus Mitteilungen des Kremls und des Elysee-Palasts hervorgeht. Putin forderte demnach, dass auf die Ukraine eingewirkt werde, damit diese ihre Angriffe auf die Anlage stoppe. Macron verlangte, das Putin die Waffen von der Anlage abziehe und sich an die Empfehlungen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA halte, um die Sicherheit zu garantieren. Der AKW-Betrieb ist nach Angaben des staatlichen Betreibers mittlerweile vollkommen eingestellt worden. Im größten AKW Europas kommt es immer wieder zu Beschuss, wofür sich Russland und die Ukraine gegenseitig verantwortlich machen.

Klingbeil: Weitere Waffenlieferungen an Ukraine schnell prüfen

17.45 Uhr: Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat eine schnelle Prüfung weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. Nach der Rückeroberung von Gebieten in der Ostukraine sagte er im ARD-Sommerinterview, es sei »ein riesiger Erfolg, den die Ukrainerinnen und Ukrainer gerade haben«. »Das hat auch damit zu tun, dass der Westen, dass Deutschland, dass wir wahnsinnig viele Waffen geliefert haben in den letzten Wochen und Monaten. Und das muss weitergehen. Das wird auch weitergehen«, sagte Klingbeil in dem Interview, das am Sonntagabend ausgestrahlt wurde. In einer zweiten Tranche liefere Deutschland Raketenwerfer und den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard.

»Aber natürlich müssen wir im westlichen Bündnis auch bewerten: Muss es jetzt weitere Waffenlieferungen geben? Und das muss schnell passieren«, sagte Klingbeil. Alleingänge Deutschlands schloss er aus. Man müsse sich eng mit Amerikanern und Franzosen abstimmen. »Kein Land liefert gerade westliche Kampfpanzer«, sagte Klingbeil: Und: »Das ist die Entscheidung. Das muss jetzt unter den Staats- und Regierungschefs besprochen werden angesichts der Forderungen aus der Ukraine, angesichts auch der Erfolge, die die Ukraine gerade hat, was die nächsten Schritte sein können, um dieses Land zu unterstützen.«

Russische Karte zeigt Rückzug der Truppen aus Region Charkiw

17.27 Uhr: Eine von Moskau veröffentlichte Karte der ostukrainischen Region Charkiw zeigt einen weitgehenden Rückzug russischer Truppen aus dem Gebiet. Die vom russischen Verteidigungsministerium am Sonntag beim täglichen Briefing vorgestellte Karte zeigt, dass die russische Armee nur noch einen kleinen Teil im Osten der Region östlich des Flusses Oskol kontrolliert.

Beim Briefing am Vortag hatte die Karte noch ein weitaus größeres Gebiet als unter russischer Kontrolle stehend ausgewiesen. Am Samstagnachmittag hatte die russische Armee überraschend bekannt gegeben, ihre Streitkräfte aus Teilen der Region Charkiw weiter südlich in die Region Donezk »umzugruppieren«.

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